Was beabsichtigt Stadtrat Madeisky?

Mit Entsetzen entnahm ich in den letzten Tagen in sämtlichen Neumarkter Medien die polemischen, beleidigenden und unverschämten Stellungnahmen des Fraktions- vorsitzenden der FraGe, Madeisky.

Es fällt auf, dass Madeisky meist kurz vor Stadtratssitzungen mit verbalen Rundumschlägen in Erscheinung tritt. Nichts und niemand bleibt verschont. Populistische Aussagen wie "Fischermausoleum, Brache am unteren Tor, großmannssüchtige Abenteuer", um nur einige zu nennen, werden gebetsmühlenartig wiederholt.

Die Stadt Neumarkt, an ihrer Spitze OB Alois Karl, betreibt durch ihre Investitionen eine nachhaltige Zukunftssicherung. In den nächsten Monaten und Jahren werden in Straßenbaumaßnahmen, Schulaus und -umbauten sowie in soziale Einrichtungen erhebliche Summen investiert. Dies geschieht einzig und allein zum Wohle der Neumarkter Bürger. Diese Baumaßnahmen sind nur deshalb möglich, weil die Verantwortlichen zu jeder Zeit behutsam und in die Zukunft blickend gearbeitet haben. Die ausgewogenen Haushaltspläne der Stadt Neumarkt zeigen, dass die existentielle Sicherung immer Vorrang hatte und dies auch in Zukunft haben wird. Madeisky hingegen will durch seine Aussagen den Eindruck erwecken, dass wichtige städtebauliche Maßnahmen zugunsten der Kunst vernachlässigt werden. Durch seine starre Verweigerungshaltung bei anstehenden Investitionen will er einen Rückschritt der Entwicklung unserer Kommune erreichen. Der Stillstand am unteren Tor ist doch wohl maßgeblich Madeiskys Verdienst. Würde man den Sprachgebrauch von Madeisky anwenden, müßte man von der "Madeisky-Brache" sprechen.

Madeisky fordert die Schaffung von Lehr- und Arbeitsstellen. Als Unternehmer weiß ich, dass dies nur mit der Veränderung von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen möglich ist, welche ausschließlich Bund und Länder bewirken können. Kommunen können nur Einfluß auf die Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen nehmen, indem sie Investitionen tätigen. Neumarkt ist in ihrer Investitionstätigkeit beispielhaft in Deutschland. Genau diese arbeitsschaffenden Maßnahmen will Madeisky mit seiner Verhinderungsstrategie blockieren. Damit entpuppt sich Madeisky als Fortschrittsverhinderer. Als Unternehmer, Bürger und Steuerzahler dieser Stadt frage ich mich, was Madeisky als gewählter Volksvertreter bisher Positives und Innovatives zu Wege gebracht hat außer der Madeisky-Brache.

Es entsteht der Eindruck, vielleicht ist es sogar beabsichtigt, dass hier ein privater Feldzug gegen OB Alois Karl geführt wird. Sollten da immer noch verletzte Eitelkeiten Madeiskys hinsichtlich seines katastrophalen und vernichtenden Ergebnisses bei der letzten OB-Wahl eine Rolle spielen?

Günther Braun
Kohlenbrunnermühlstrasse 3
92318 Neumarkt-Pölling


Anm.d.Red:eine Erwiderung auf den Leserbrief finden Sie hier
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